>

Coaching für CI-Patienten

Konzept Judith Steiner

Warum ein Coaching für CI-Patienten?

Als ehemals hochgradig Hörbehinderte und langjährige CI-Trägerin sowie auch aus den Berichten Betroffener, weiss ich, wie wichtig es sein kann, neben der medizinischen Versorgung, dem Hörtraining und den CI-Anpassungen auch eine psychologische Unterstützung und Begleitung zu erhalten. Diese deckt nicht nur die Zeit nach einer CI-Implantation ab, sondern auch bereits die Phase der Entscheidungsfindung für oder gegen einen solchen Eingriff – eine Zeit, welche oft mit vielen Unsicherheiten, Zweifeln und Ängsten einhergeht.
Häufig sind die Patienten nach einer Implantation auf sich alleine gestellt und müssen die neue und ungewohnte Hör- und Lebenssituation ohne psychologische Unterstützung bewältigen und verarbeiten – eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, die einen Menschen auf seelischer Ebene sehr fordern und bisweilen auch überfordern kann.

Die Idee:
Das Coaching-Angebot können CI-Patienten und Eltern von „CI-Kindern“ freiwillig in Anspruch nehmen. Hier erhalten sie eine neutrale und unabhängige psychologische Begleitung und Unterstützung in schwierigen und belastenden Phasen rund ums CI. Diese neue Anlaufstelle unterscheidet sich vom üblichen psychotherapeutischen Angebot darin, dass die Patienten von einer selbstbetroffenen Person mit Coaching-Hintergrund betreut werden. Darüber hinaus ist sie eine sinnvolle Ergänzung zum Angebot der Beratungsstellen (z.B. Pro Audito).

An wen richtet sich das Angebot?
- CI-Patienten
- Eltern von „CI-Kindern“
- CI-Kandidaten

Am CI-Zentrum des Kantonsspitals Luzern werden die Patienten, bzw. deren Angehörige auf das Coaching-Angebot aufmerksam gemacht und erhalten bei Interesse einen Flyer. Ich rechne mit ca. 2-12 Sitzungen pro Patient, je nachdem, ob dieser nur Hilfe bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine CI-Implantation benötigt, oder ob eine intensive Begleitung vor und nach der Operation angezeigt ist.

Warum ein Coaching durch eine CI-Trägerin?
Für normalhörende Personen ist es oftmals schwierig und praktisch unmöglich, sich wirklich in die spezielle Situation Betroffener einzufühlen. Dank meiner eigenen Erfahrungen und meines Einfühlungsvermögens, zusammen mit meiner Qualifikation als Coach kann ich hörbeeinträchtigte Menschen und ihre Angehörigen optimal und umfassend unterstützen. Jeder Hörbehinderte soll seinem persönlichen Background entsprechend eine für sich gute und stimmige Entscheidung treffen können. Hier kann ich ihn bei Bedarf mit verschiedenen Coaching-Techniken bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Wie ich arbeite:
Neben dem klassischen Gespräch zur Erfassung der persönlichen Situation des Klienten kommen in einer Coaching-Sitzung hauptsächlich therapeutische Techniken aus folgenden Bereichen zur Anwendung: Psychologie, Mentalcoaching, Kinesiologie, system. Aufstellungen, M.E.T (Klopftechnik), Traumatherapie, NLP und naturheilpraktische Ansätze.

Finanzierung:
Die Stiftung ermöglicht eine Anfangsfinanzierung bis maximal 300 CHF pro Patient.

Auf Wunsch der Patienten begleite ich diese selbstverständlich vor Ort im Kantonsspital (z.B. direkt vor/nach der Operation) oder besuche sie im Ausnahmefall auch zuhause.

 

J u d i t h S t e i n e r – d i p l . L e b e n s c o a c h A - P G
T e l . 0 7 8 8 6 4 2 5 0 4 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Share this post

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Language switch mobile